Eine Advent-Idee, die schon zum festen Brauchtum gehört, entwickelten 1991 vier Frauen in Oberneukirchen: einen lebendigen Orts-Adventkalender. Jeden Abend um 17 Uhr treffen sich vom 1. Dezember bis 23. Dezember viele Kinder aus dem Ort und der Umgebung. Manche Kinder werden von den Eltern begleitet, mitgebrachte Laternen lassen weihnachtliche Stimmung aufkommen. Mit einer Begleitperson zieht dann die Gruppe los. Ziel ist jeden Abend ein anderes Haus mit einem besonders dekorierten Fenster - dem Adventkalender-Fenster dieses Tages.
Die Idee dahinter: mehr Besinnllichkeit
Es werden Geschichten vorgelesen, besinnliche Texte gehört, gebetet oder Lieder gesungen oder gespielt. Auf eines wird bei dieser Advent-Aktion aber bewusst verzichtet: Es gibt bei den täglichen Besuchen weder Süßigkeiten noch Kekse oder Geschenke für die Kinder.
Ziel: ideelle Werte vermitteln
Die Idee hinter diesem Projekt ist, die Adventzeit mit mehr Besinnlichkeit auszufüllen. Eine moderne Herbergsuche, bei der Türen geöffnet werden, man wird hineingebeten. Dazu kommt, dass es, wie bei einem richtigen Adventkalender, bei jedem besuchten Haus, ein nummeriertes Advent-Fenster gibt.
"Es ist einfach sehr wichtig, den Kindern den Unterschied zwischen materiellen Werten wieder erlebbar und spürbar werden zu lassen", so die "neue" Organisatorin Erika Ganglberger.





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